Ausgabe vom 13.09.2024 Seite 4

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Thyssenkrupp: SPD attackiert Regierung Die Landesregierung interessiere nicht, dass das Unternehmen vorbei an den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Entscheidungen treffe, sagte Alexander Vogt von der SPD. Er erneuerte die SPD-Forderungen, dass die Landesregierung ein Aufsichtsratsmandat einfordern und eine Staatsbeteiligung prüfen solle. Auch solle Ministerpräsident Hendrik Wüst einen Sitz im Kuratorium der Krupp-Stiftung wahrnehmen.NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) wies die Vorwürfe zurück. ?Die Sicherung der Arbeitsplätze und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens haben für diese Landesregierung höchste Priorität?, sagte sie. Der Forderung nach einem Aufsichtsratsmandat erteilte sie eine Absage. Es sei nicht der richtige Zeitpunkt für Politikerinnen und Politiker in Aufsichtsräten in der Stahlbranche. ?Es ist jetzt die Zeit für diejenigen, die Unternehmen und Mitbestimmung zur Sachlichkeit bringen und die Lösungen, die die Beschäftigten so dringend brauchen, dann eben auch erarbeiten.?Anlass für die von SPD und AfD beantragte Debatte waren mögliche Kostensteigerungen beim Bau einer neuen Stahlerzeugungsanlage in Duisburg. Das milliardenschwere Leuchtturmprojekt soll eine deutlich klimaschonendere Stahlherstellung ermöglichen als ein ...