Ausgabe vom 30.05.2026 Seite 33

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Fahrlehrer sehen Licht und Schatten der Novelle Digitaler, einfacher, günstiger: Gesetzesentwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht Veränderungen beim Führerscheinerwerb vor -boo- RHEINE. Der Führerschein steht vor Veränderungen. Der Gesetzesentwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht mehrere Neuregelungen vor, die voraussichtlich Anfang 2027 in Kraft treten. Dazu gehören mehr digitaler Theorieunterricht (per App), die Reduzierung des Fragenkatalogs für die theoretische Prüfung von 1100 Fragen auf 800, weniger Pflicht-Sonderfahrten (drei statt zwölf) und die Möglichkeit der sogenannten Laienausbildung. Zudem soll die Fahrprüfung nicht mehr 55 Minuten, sondern nur noch 40 bis 45 Minuten dauern. All das soll den Führerschein günstiger machen. Denn wer heute in Deutschland einen Führerschein für PKW der Klasse B machen will, muss mit Kosten von bis zu 4500 Euro rechnen. Klar, dass sich die Fahrschulen mit der Gesetzesnovelle auseinandersetzen. Manches befürworten sie, anderes eher nicht. „Ich finde es gut, dass etwas gemacht wird“, sagt Claus Arnold, Fahrlehrer und Inhaber der gleichnamigen Fahrschule an der Hemelter Straße. „Denn die Ausbildungsordnung ist veraltet.“ Vor allem die kürzere praktische ...