Ausgabe vom 30.05.2026 Seite 39
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Das gelbe Gold der Eifel Zur Ginsterblüte auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz Kahl und karg ist die Dreiborner Hochfläche in der Eifel. Doch bis in den Juni hinein präsentiert die Natur hier einen Schatz â den üppig blühenden Ginster, das gelbe Gold der Eifel. Wanderungen führen auch zu Spuren des Zweiten Weltkrieges im verlassenen Dorf Wollseifen. Bernd F. Meier Wo ist er denn nun, der versprochene Ginster mit den knallgelben Blüten? Ganz oben, am Kreisverkehr der BundesstraÃe 266 von Gemünd nach Einruhr, da macht die Ginsterblüte sich noch ziemlich rar. âHier oben fegt der Wind über die Hochfläche, deshalb kommen die Blüten erst einige Tage späterâ â so erläutert Arno Koch den Mitwandernden die Besonderheiten des Klimas am Verkehrskreisel Walberhof.Der 56-Jährige ist einer der 35 Ranger im Nationalpark Eifel, dem einzigen in Nordrhein-Westfalen. RegelmäÃig bieten die Naturexperten verschiedene Thementouren an. Im Mai und Juni steht das gelbe Gold der Eifel oben auf ihrer Themenliste.Inzwischen sind die Wandernden mit Ranger Koch ein paar Hundert Meter weiter auf dem breiten Schotterweg nach Wollseifen in einer lichten Talsenke unterwegs â und schon tauchen in der Ferne die ersten blühenden ...
