Ausgabe vom 11.12.2001 Seite 7

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Ausnahmsweise einmal voll des Lobes Marcel Reich Ranicki. Fotos dpa Ist heute um 23 Uhr Gast bei Alfred Biolek Elisabeth Mann Borgese. Auch Reich Ranicki lobt Die Manns Der Fernseh Dreiteiler über die Schriftstellerfamilie Mann ist nach Ansicht des Literaturkritikers Marcel Reich Ranicki ein Höhepunkt der deutschen Filmkunst Dem Regisseur Heinrich Breloer verdankten die Zuschauer ein Lehrstück für Deutsche, unvergleichbar und unübertrefflich , schreibt Reich Ranicki in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Das Fernsehen habe mit dem Glanzstück eine Renaissance Thomas Manns erreicht, mit der er der Emigrant, der in Deutschlands Unglück Deutschlands Glück war erst jetzt ganz heimgekehrt sei. Diese Heimkehr ist ein nationales Ereignis , betont der Autor des Buches Thomas Mann und die Seinen Deutsche Verlags Anstalt, 1987 . Vieles in dem TV Familienepos, in dem Filmszenen und Statements von Zeitzeugen verschmelzen, habe ihn tief beeindruckt, ja auch beglückt , betont Reich Ranicki. Entstanden ist ein Film, in dem Kunst und Können, Intelligenz und Inspiration, Fleiß und Feingefühl sich gegenseitig ergänzen und zu einer Einheit gefunden haben , lobt der Kritiker das Familienepos, in dem Elisabeth Mann Borgese, das letzte noch lebende der sechs Kinder des ...