Ausgabe vom 12.07.2006 Seite 9

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Liebt die Extreme und quält sich für den Erfolg Floyd Landis ist Kapitän des Phonak Teams und plötzlich einer der Tour Favoriten. Foto dpa Packende Zielankunft Der Spanier Oscar Freire rechts gewinnt den Etappe ganz knapp vor dem Australier Robbie McEwen und Erik Zabel Deutschland ist in meinem Herzen, aber ich liebe auch Italien. Die Deutschen konnten im Halbfinale nicht gewinnen, weil sonst die Rivalität zwischen den beiden Ländern zu groß geworden wäre. Von Alexander Heflik Dax. Floyd Landis hat eine fast schon pathologische Neigung, Widerstände brechen zu müssen. Sein Leben ist voll von Hindernissen, die er aus dem Weg räumen musste und will. Nun schickt er sich an, als eigentlich schwer hüftkranker Mensch die Tour de France zu gewinnen. The time has come Hie Zeit ist gekommen, verkündet der amerikanische Radprofi, momentan Gesamtzweiter hinter Sergej Gontschar. Er ist wild entschlossen, vermutlich ist es sein letzter Anlauf, denn Knochenfraß ist seit zwei Jahren sein schmerzhafter Begleiter nach einem Trainingssturz 2003 und nicht richtig ausgeheilter Wunde. Solange hat er es auch geheim gehalten. Irgendwann muss ich ja darüber sprechen, dann kann ich es auch jetzt bei der Tour tun, wo alle hier sind , erklärte er am Ruhetag cool. Im Oktober wird in ...