Ausgabe vom 14.07.2006 Seite 4
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Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert Auf einer zerstörten Straße 20 Kilometer von der Hauptstadt Beirut entfernt flüchtet eine libanesische Familie vor den Militärattacken der israelischen Armee. Im Nahen Osten droht ein gefährlicher Flächenbrand Iran und Syrien haben weiterhin großen Einfluss im Libanon Wie viele Eier sind dem Eiermann aus seinem Korb gefallen? Die Spirale der Gewalt dreht sich unaufhaltsam. Im Nahen Osten herrscht Krieg auch wenn man sich in Jerusalem noch ziert, dieses Wort offen in den Mund zu nehmen. Doch die gegenseitigen massiven Feuergefechte zwischen Israelis und der Hisbollah im Libanon sprechen eine eindeutige Sprache Dutzende von toten Libanesen, Hisbollah Raketen auf Israel, Seeblockade, Menschen auf der Flucht. Mit gnadenloser Gewalt versucht Israel, seine Gegner in die Knie zu zwingen. Regierungschef Olmert, Nachfolger des Bulldozers Ariel Scharon, will offensichtlich gar nicht erst den Anschein von Führungsschwäche erwecken und lässt den Falken in der Armee freie Hand. Ob diese Strategie aufgehen wird, ist jedoch zweifelhaft und zudem höchst riskant. Jerusalem will die libanesische Regierung in die Pflicht nehmen. Sie soll die extremistische Hisbollah an die Kette legen. Aber Ebenso wenig, wie sich die militante Hamas von der eigenen ...
