Ausgabe vom 14.07.2007 Seite 4

Suchbegriffe 14.07.2007    4


Müssen sich die Studierenden auf andere Semesterzeiten einstellen? Die Universität Mannheim testet es gerade aus. Das Land NRW will jedoch noch abwarten. Foto dpa Greenpeace montiert Tempolimit Schilder Düsseldorf lnwj. Die nordrhein westfälischen Hochschulen haben im Sommersemester 2007 rund 100 Millionen Euro durch Studiengebühren eingenommen. Etwa 245 000 der 400 000 Studierenden im Land hätten Beiträge gezahlt, teilte das Wissenschaftsministerium zum Ende des Semesters gestern mit. 27 der 33 Hochschulen im Land hatten Gebühren bis zu 500 Euro erhoben. Ausgegeben hätten die Hochschulen das Geld unter anderem für zusätzliche Dozenten, Tutoren, Computer, Bücher oder Zeitschriften. So habe etwa die Uni Duisburg Essen 30 000 neue Bücher gekauft und die Uni Köln zwölf Lehrkräfte mit jeweils 13 Semesterwochenstunden eingestellt. Die Hochschulen müssen die Studienbeiträge für die Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehre verwenden. Pinkwart sagte, die Hochschulen gestalteten dies bisher sehr transparent, die Studierenden hätten ein Mitspracherecht. Auch die Universität Münster erhebt Studiengebühren. Hannover lni . Die niedersächsische Landesregierung wird Anfang kommender Woche bei einer Haushaltsklausur hinter verschlossenen Türen ihren Kurs für ...