Ausgabe vom 14.09.2000 Seite 26
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Die Einzigartigkeit Christi und der Kirche neu betont Unter dem Titel Dominus Iesus Über die Einzigartigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche hat die Römische Glaubenskongregation vor wenigen Tagen ein Dokument vorgestellt, in dem sie religiösen Pluralismus zurückweist und die katholische Lehre von der Stellung der Kirche bekräftigt. Wir dokumentieren Auszüge. Joseph Kardinal Ratzinger, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan. Blick auf den Petersdom in Rom. Das Schreiben der Glaubenskongregation betont die Vorrangstellung der römisch katholischen Kirche vor allen anderen Konfessionen und Religionen. Fotos Reuters Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Lehmann links , sieht im Gegensatz zum EKD Ratsvorsit zenden Manfred Kock in dem Schreiben aus Rom kein Hindernis für den ökumenischen Dialog. Foto dpa ... 4. Die immerwährende missionarische Verkündigung der Kirche wird heute durch relativistische Theorien gefährdet, die den religiösen Pluralismus nicht nur de facto, sondern auch de iure oder prinzipiell rechtfertigen wollen. In der Folge werden Wahrheiten als überholt betrachtet, wie etwa der endgültige und vollständige Charakter der Offenbarung Jesu Christi, die Natur des christlichen Glaubens im ...
