Ausgabe vom 15.11.2021 Seite 15

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Gedenken der Toten und Zeichen für den Frieden Ein Zeichen für den Frieden setzen: Das geschah am Samstagnachmittag bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal auf der Hünenborg. Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheine waren der Einladung des Volksbundes gefolgt, an der Veranstaltung teilzunehmen ? unter Einhaltung des Hygiene-Abstandes. ?Wir ehren nicht die Taten, die hier geschehen sind. Wir gedenken der Toten ? in der Hoffnung, dass so etwas nie wieder geschieht?, sagte Wilfried Hötzel, Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, und bedankte sich für die rege Beteiligung. Traditionsgemäß trugen wieder zwei Schülerinnen des Emsland-Gymnasiums Mahngedanken vor: ?Volkstrauertag heißt für uns Erinnerung. Und die Erinnerung verbinden wir mit Liebe.? An diesen Gedanken knüpfte auch Jürgen Rick, Pfarrer der evangelischen Jakobigemeinde, in seiner Ansprache an. ?Krieg beginnt schon damit, wie wir auf andere Menschen schauen?, sagte er. Anstatt aber Krieg im Herzen beginnen zu lassen, solle man Frieden im Herzen beginnen lassen. Er nannte ein ganz aktuelles Beispiel aus der Corona-Pandemie: Vor der Pandemie sei die Faust ein Zeichen für einen Boxschlag gewesen. Im übertragenen Sinne also für Krieg. Heute jedoch sei daraus eine ...