Ausgabe vom 07.09.2022 Seite 17

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Auf dem Waldhügel glüht der Äther ?Fieldday?: Funkamateure des Ortsverbandes Rheine nehmen mit 90 Stationen in ganz Europa Kontakt auf RHEINE. Amateurfunk ? das ist viel mehr als ein verstaubtes Hobby im stillen Kämmerlein. Vor allem ist es ein Hobby, das sich mit viel technischem Knowhow auseinandersetzt und Menschen über Grenzen hinweg kommunizieren lässt. Auf dem Waldhügel am Kammweg fand am vergangenen Wochenende ein ?Fieldday? statt. Dabei wurden Antennen und Funkgeräte unabhängig vom Stromnetz aufgebaut, die interessierten Besuchern gerne erklärt wurden.Die Funkamateure des Ortsverbandes Rheine funkten sehr erfolgreich während eines Wettbewerbs mit fast 90 Stationen in Europa. Bei dem Contest sollten so viele Verbindungen (QSOs genannt) wie möglich gemacht werden. Die weiteste Verbindung gelang mit einer österreichischen Station. Dafür wurde ein Gittermast aufgebaut, der auf einem Anhänger fest montiert ist.Der Rheinenser Alfons Mülder (Rufzeichen DG8YHH) ist ein alter Hase in Sachen Amateurfunk: ?Höhe ist entscheidend für eine gute Reichweite und verbessert die Chancen im Contest erheblich. Deshalb ist der Standort auf dem Waldhügel ideal?, sagt Mülder.Das Treffen wurde aber nicht nur zum Funken genutzt. Es wurden auch Geräte umgebaut und verbessert. ...