Ausgabe vom 27.12.2023 Seite 14

Suchbegriffe 27.12.2023    14


Schallpegel wie der Schuss einer Pistole AOK Nordwest weist auf die Gefahren des Silvesterfeuerwerks hin RHEINE. Bei der Frage nach dem Sinn oder Unsinn des alljährlichen Silvesterfeuerwerkes gehen die Meinungen hierzulande weit auseinander. Völlig unnötig, sagen die einen. Dazu die immense Feinstaubbelastung für die Menschen und die durch das nächtliche ?Geknalle? eingeschüchterten Tiere. Eine unverzichtbare Tradition, finden die anderen, die sich durch Verbote gegängelt fühlen. Die AOK Nordwest führt eine Erhebung mit Unterstützung der ?Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC)? an, die nachdenklich. stimmt. Danach haben zuletzt zum Millenium-Wechsel 1999/2000 in Deutschland vermutlich mehrere tausend Menschen ein sogenanntes Knalltrauma erlitten, weil ein Feuerwerkskörper zu dicht an ihren Ohren explodiert ist.Mit Beginn zum Jahreswechsel 2021/2022 wurde eine neue Erhebungsstudie mit allen HNO-Kliniken in Deutschland aufgelegt. Ergebnis: Dutzende Personen waren von einer Verletzung des Hörorgans betroffen. 60 Prozent davon wurden dabei nicht beim aktiven Zünden von Feuerwerkskörpern verletzt, sondern als unbeteiligte Zuschauer. ?Ein Knalltrauma, durch Silvesterböller verursacht, ist eine häufige Gefahrenquelle ...