Ausgabe vom 01.08.2024 Seite 14
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Absurdes tierisches Wettrüsten Arte-Doku: Im Kalten Krieg konkurrierten auch die Zoos in West- und Ostberlin miteinander Mit Zeitzeugen, Experteninterviews und Filmmaterial aus den Archiven des BRD- und DDR-Fernsehens nimmt dieser Film die Zuschauer mit auf eine Reise in eine Zeit, in der Berlin geteilt und das Medium Fernsehen neu war. Die 44-minütige Dokumentation ?Berlin ? Kalter Krieg der Zoos? wird am Donnerstag (1. August) um 20.15 Uhr auf Arte ausgestrahlt.Ursprünglich gab es in Berlin nur den ?altehrwürdigen? Zoologischen Garten West. Nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser größtenteils zerstört und nur wenige Tiere hatten überlebt. Doch dank motivierter Tierpfleger und viel Hilfe beim Wiederaufbau gelang es dem Zoo zu überleben.Ab 1955 gab es in der neu gegründeten DDR dann einen ?Gegenzoo? im Ostteil Berlins. Er sollte besser und größer als der im Westen werden, so die Idee. Dass es kein Geld, keine Arbeitskräfte oder Maschinen gab, sollte kein Problem sein. Denn Schüler und Rentner bauten, mehr oder weniger ehrenamtlich, am Tierpark mit. Der damalige Zoodirektor im Osten, Heinrich Dathe, konnte seinen Zoo vor allem deshalb so schnell eröffnen, weil er mehrere Tiere geschenkt bekam. Während ein Kühlschrank-Werk in der DDR Eisbären spendete, schenkte ein ...
