Ausgabe vom 04.12.2024 Seite 16

Suchbegriffe 04.12.2024    16


Sicherheitstechnik klaut Zeit Netzwerk „Zuhause sicher“: Wie gehen Einbrecher vor und woran scheitern sie? RHEINE. Die Einbruchzahlen steigen wieder. Noch immer geschieht alle sieben Minuten ein Einbruch. Doch wie gehen Einbrecherinnen und Einbrecher eigentlich vor? Woran scheitern sie? Und wie kann ich mich schützen? Das Netzwerk „Zuhause sicher“ gibt Antworten. Die meisten Einbrecher hebeln einfach mit einem Schraubenzieher an Fenstern oder Türen, heißt es in einer Mitteilung. Etwa 70 Prozent, so die Kölner Studie, nutzen diesen „Modus operandi“. Ungesicherte Fenster und Türen sind auf diese Weise in wenigen Sekunden geöffnet. Ins Glas ein kleines Loch zu schlagen, trauen sich immerhin knapp sieben Prozent der Täter, um dann die Hand durchzustecken und den Griff von innen zu entriegeln. Alles andere ist eher selten – zu kompliziert, zu teuer und zu auffällig. Übrigens: Neun Prozent der Einbrecher haben richtig Glück. Sie finden ein gekipptes Fenster. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Fast jeder zweite Einbruch bleibt im Versuch stecken. Denn die wenigsten Einbrecher sind hoch ausgerüstete „Profis“. Die meisten Langfinger sind Gelegenheitstäter, die einfach nur einen Schraubenzieher mit dabei ...