Ausgabe vom 13.11.2025 Seite 17

Suchbegriffe 13.11.2025    17


Rheine ist Teil der Endlager-Suche Atommüll: Aktuell kommen auch noch Teilflächen im Südraum infrage RHEINE. Wohin mit dem Atommüll? Wo in Deutschland soll das hochradioaktive Material endgelagert werden? Eine definitive Antwort auf die Frage gibt es noch nicht. Sie liegt sogar in weiter Ferne. Experten schätzen, dass nicht vor 2046 ein Standort vorgeschlagen wird. Auch wenn Rheine wie viele andere Kommunen in Deutschland theoretisch noch im Rennen ist, sind weite Bereiche des Stadtgebietes inzwischen als „ungeeignet“ eingestuft, lediglich ganz im Süden sind Flächen noch in der Prüfung – wie weite Teile des Münsterlandes und Ostwestfalens. Rein „theoretisch“ gibt es aktuell noch Bereiche in Rheine, die als Endlager in Frage kommen können. „Auch in Rheine kommen Flächen grundsätzlich in Betracht. Voraussichtlich als Teilfläche im Südraum. Darüber wurden wir vor geraumer Zeit bereits informiert“, teilte Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks auf Anfrage unserer Redaktion mit. Der Großteil der Emsstadt wird allerdings schon jetzt als Kategorie C (geringe Eignung) oder Kategorie D (ungeeignet) eingestuft. Gleichzeitig weist de Groot-Dirks darauf hin, dass die Suche nach einem Endlager für radioaktiven ...