Ausgabe vom 03.01.2026 Seite 11

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Igor Speter sagte „Ja“, sein Team aber „Nein“ -dm- RHEINE-HAUENHORST. Der Trainer wollte wohl, aber die Mannschaft nicht mehr: Igor Speter steigt zum Saisonende bei den Fußballfrauen von Germania Hauenhorst aus. Was nicht ganz seinem ursprünglichen Wunsch entspricht, denn nach längerer Bedenkzeit hatte sich der 44-Jährige zum Jahresende eigentlich entschieden, ein mögliches Angebot zur Vertragsverlängerung anzunehmen. Dazu kam es nicht, wie der Trainer nun selbst bestätigte: „Der Vorstand hat mir mitgeteilt, dass den Mädels auffiel, wie sehr ich unter Strom stehe und dass sie in der nächsten Saison gerne mit einem anderen Trainer arbeiten würden.“ Speter, der in Mettingen wohnt, muss pro Trainingstag rund 90 Minuten für An- und Rückfahrt einplanen. Hinzu kommt die berufliche Belastung durch Spät- und Nachtschichten, die dazu führte, dass er bei einer Trainingseinheit in der Woche nur kurz am Anfang anwesend sein konnte, um sich dann schnell auf den Weg zur Arbeit zu machen. Hinzu kam die sportlich schwierige Situation in dieser Saison. Trotzdem überwogen bei ihm letztlich die Gründe zum Weitermachen. Dem hätte wohl auch ein Großteil der Mannschaft zugestimmt, aber zwei bis drei Spielerinnen ...