Ausgabe vom 06.02.2026 Seite 1

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Eine Chance für die Spiele KommentarAuch vor Paris gab es Misstöne Die Olympischen Winterspiele von Lillehammer gelten als beste aller Zeiten. Die exzellente Planung mit integrierten Umweltprojekten, die Begeisterung vor der malerischen Kulisse Norwegens sowie die überragende Durchführung – all das war absolute Weltklasse oder einfach gesagt: Gold für Lillehammer. Die Messlatte lag hoch, kein Ausrichter erreichte in der Folge dieses Level. Schon gar nicht die vergangenen drei Winterspiele in Sotchi, Pyeongchang und Peking, die in Russland und China mit mehr als nur einem politischen Geschmäckle belegt waren. Nun kehren die Winterspiele zurück in die Alpen. Dahin, wo das Ski- und Rodelherz schlägt. Wird in den Dolomiten nun alles besser? Gibt es so unbeschwerte Festspiele wie im Sommer 2024 in Paris? Möglich, auch wenn es Störfeuer wie die Entsendung der amerikanischen ICE-Beamten, die Kritik an den gestiegenen Kosten und die Diskussion um die Teilnahme russischer Sportlerinnen und Sportler gibt. Olympische Spiele ohne Kritik? Unmöglich, zumal das größte Sportfest der Welt immer enger mit Kommerz verbunden ist. Aber auch vor Paris hatte es Misstöne gegeben, am Ende jedoch war die Begeisterung riesig. Also geben wir Mailand und ...