Ausgabe vom 11.02.2026 Seite 14

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Familien zwischen Hoffen und Angst Bewegende TV-Doku über die Folgen des Bar-Brandes in Crans-Montana Für die Familien der schwer verletzten Brandopfer von Crans-Montana ist in der Neujahrsnacht eine Welt zusammengebrochen. Das Schweizer Fernsehen hat einige von ihnen in den ersten Wochen nach dem verheerenden Barbrand mit 41 Toten begleitet und zeigt in einer bewegenden Reportage den Alptraum, in dem die Familien seitdem leben. Die Familien erzählen in „Das Inferno von Crans-Montana – Die größte Tragödie der jüngeren Schweizer Geschichte“ von ihrem Leben zwischen Hoffen und Angst. Von dem verzweifelten Klammern an jeden Strohhalm. Wie ihr Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wurde, weil ihre Kinder teils Hunderte Kilometer entfernt in Spezialkliniken behandelt werden. Da ist zum Beispiel Leila Micheloud. Zwei ihrer drei Töchter sind an dem verhängnisvollen Abend in der Bar Le Constellation in Crans-Montana, um mit Freunden ins neue Jahr zu feiern. „Frohes neues Jahr“ wünschen Farah und Meissa den Eltern am Handy noch um kurz nach Mitternacht. Kurz danach bricht in der brechend vollen Bar die Hölle los. Funkensprühende Partyfontänen setzen schallisolierenden Schaumstoff an der Decke in Brand. ...