Ausgabe vom 18.02.2026 Seite 22

Suchbegriffe 18.02.2026    22


Von 16:8 bis Ramadan Worauf es beim Fasten mit Diabetes ankommt Fasten hat viele Formen: Die eine legt alle Mahlzeiten des Tages in ein Zeitfenster von höchstens acht Stunden und pausiert dann mindestens 16 Stunden – Stichwort Intervallfasten. Der andere verzichtet im Fastenmonat Ramadan zwischen dem Sonnenaufgang und dem Sonnenuntergang komplett auf Essen und Trinken. Egal, welches Fastenkonzept: Verzichten wir eine Weile auf Nahrung, sinkt der Blutzuckerspiegel. Menschen mit Diabetes müssen aufpassen, damit es nicht zu gefährlichen Stoffwechselentgleisungen kommt – etwa einer Unterzuckerung oder einer Ketoazidose, also einer Übersäuerung des Blutes. Für Diabetiker gilt deshalb: „Fasten darf nie auf eigene Faust begonnen werden – weder aus religiöser Überzeugung noch aus gesundheitlichem Ehrgeiz“, so Theresia Schoppe, Vorstandsmitglied im Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD). Immer eine gute Idee ist also, die Fastenpläne vorab mit der Ärztin oder dem Diabetesberater zu besprechen. Was es zu beachten gibt, hängt von der Art des Fastens, aber auch von Diabetestyp und Therapie ab. Zwei Beispiele: Ramadan Menschen mit Typ-2-Diabetes können laut VDBD im Ramadan fasten – ...