Ausgabe vom 19.02.2026 Seite 25

Suchbegriffe 19.02.2026    25


Die Haddorfer Heide wird verdrängt Brombeer, Bäume und Gehölze nehmen Überhand: Arbeitsgemeinschaft setzt sich für gezielte Pflege ein WETTRINGEN. Mancherorts ist jeder Rettungsversuch bereits zu spät. Gärtnermeister Markus Fehlker vom Bauhof der Gemeinde bahnt sich einen Weg am Rande der Haddorfer Heide entlang, zeigt auf eine Fläche im Südosten des vier Hektar umfassenden Gebietes. „Hier steht nichts mehr an der Heide“, meint der Wettringer, läuft weiter, verweist auf einen Bereich, der wie ein Urwald wirkt. „Hier steht der Wacholder richtig dicht, den können wir gar nicht mehr entfernen, weil dort ohnehin keine Heide mehr wachsen würde.“ Nebenan wuchert ein Meer aus Stachelranken. Keine Heide. Die Haddorfer Wacholderheide ist bedroht: 2,8 Hektar der einstigen vier sind erhalten geblieben und weiter gefährdet. Besonders von Gehölzen, die Manchen am Wegesrand freuen würden: StacheligeBrombeer-Sträucher, Faulbäume, Wacholder oder junge Birken. Bloß in der Heide haben die nichts verloren. Gerade Ranken der Brombeeren nähern sich langsam der gesunden Heide-Mitte. „Seit etwa 15 Jahren wird es jedes Jahr schlimmer, besonders mit den Brombeeren. Wir versuchen zu retten, was zu retten ist. Aber wir ...