Ausgabe vom 02.03.2026 Seite 9

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Carro läuft heiß Abseits Höflichkeit und ein guter Umgang sind im sozialen wie im beruflichen Umfeld essenziell. Manchmal werden aber auch Grenzen überschritten. Zum Beispiel, wenn das spanische Temperament mit einem durchgeht. Bayer Leverkusens Vereinschef Fernando Carro ließ nach dem mageren Remis gegen Mainz am Samstag in den Katakomben mächtig Dampf ab. „Wo ist der Stieler, der Blödmann?“, soll er lautstark auf dem Weg vom Kabinentrakt durch die Mixed-Zone Richtung Schiedsrichterraum gerufen haben, wutentbrannt darüber, dass der Spielleiter ein angebliches Foul an Patrik Schick im Strafraum der Gäste nicht geahndet hatte. Im Gegenzug traf Sheraldo Becker für den FSV zur Führung. Ärgerlich. Und weil Carro so richtig heißlief, nahm er auch die eigene Mannschaft ins Visier, fand in seiner Landessprache deutliche Worte für den phasenweise lethargischen Auftritt. Auf Deutsch hätte ihm schlicht das passende Vokabular gefehlt, gab er später preis. Interessant. Auch Bayers Ausgleichsschütze Jarell Quansah nahm kein Blatt vor den Mund: „Wir haben nicht genug Feuer, nicht genug Intensität. Es war wieder nicht gut genug.“ Die direkte Qualifikation für die Königsklasse ist so arg gefährdet.TV-Tipp TV-Tipp ...