Ausgabe vom 12.03.2026 Seite 4
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Ein bisschen mehr James Bond Bundesnachrichtendienst soll massiv aufgerüstet werden â Der Abgeordnete Marc Henrichmann aus Havixbeck ist an den Planungen beteiligt Berlin. Sabotage, Hacking, Cyberattacken: Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll zu einem deutlich effektiveren Geheimdienst ausgebaut werden. Ein bisschen mehr James Bond also â so zumindest liest sich der Entwurf des neuen BND-Gesetzes, an dem das Kanzleramt derzeit arbeitet. Einer, der nah dran ist, ist Marc Henrichmann, CDU-Abgeordneter aus dem Münsterland. Er sitzt dem Parlamentarischen Kontrollgremium vor. Das ist ein geheim tagender, sechsköpfiger Ausschuss des Bundestages, der die Aufgabe hat, die Arbeit der deutschen Geheimdienste politisch zu überwachen. Auch für Henrichmann steht fest: âMit Blick auf die derzeitige Bedrohungslage und die notwendige europäische Sicherheitskooperation ist die Reform des BND unabdingbar.â Spione erhalten die Lizenz zu mehr Hemdsärmeligkeit Gemessen an dem, was der Auslandsgeheimdienst derzeit darf, ist das, was er demnächst dürfen soll, geradezu spektakulär. Bislang ist der BND darauf beschränkt, Informationen zu gewinnen und auszuwerten. Künftig sollen seine Spione auch operativ tätig werden â und das durchaus ...
