Ausgabe vom 13.03.2026 Seite 22
Suchbegriffe 13.03.2026 22
Invasive Tiere in groÃen Seen Jede zweite Art macht Probleme berlin. Da sind Tiere an Bord des Schiffs. Doch niemand bemerkt es. So gelangen manchmal Arten in Gegenden der Welt, in denen sie nicht heimisch sind. Wenn sie dort keine Fressfeinde haben, können sich die Tiere schnell ausbreiten. Man nennt sie invasive Arten. Forschende haben sich gerade eine besondere Form invasiver Arten angeschaut: Tiere, die im SüÃwasser leben und absichtlich auÃerhalb ihrer Heimat angesiedelt wurden. Die Menschen versprechen sich Vorteile davon, unterschätzen dabei aber regelmäÃig die Nachteile, berichten die Wissenschaftler. Fast jede zweite untersuchte Art mache Probleme. Als Beispiel nennen sie unter anderem den Viktoriasee im Osten Afrikas. Dort wurden vor ungefähr 60 Jahren Nilbarsche angesiedelt. Damit wollten die Leute die Fischer dort unterstützen. Doch sie bewirkten das Gegenteil. Die riesigen Nilbarsche fraÃen nämlich jede Menge der dort heimischen Fische. Die wurden deutlich weniger. Viele Fischer konnten nicht mehr genug fangen und verloren ihre Grundlage zum Leben. Die Wissenschaftler untersuchten auch Arten, die in ihrer neuen Heimat Schäden verursachen oder gefährlich für Menschen sind. In Deutschland und Frankreich zum Beispiel wird in ...
