Ausgabe vom 18.03.2026 Seite 1
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Iran-Krieg schürt Sorgen vor neuer Flüchtlingskrise Studie: Deutschland wäre Hauptfluchtland â Vertreter von Union und SPD fordern Vorbereitungen Münster. In der deutschen Politik wächst die Sorge vor einer groÃen Fluchtbewegung aus dem Iran Richtung Westen. Vertreter von Union und SPD mahnen darum Vorbereitungen an. Es gelte, eine unkontrollierte Migration wie 2015 zu verhindern. Erst vor wenigen Tagen hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einem âsyrischen Szenarioâ gewarnt und gesagt, die öffentliche Ordnung im Land müsse stabil bleiben, um eine unkontrollierte Migrationsbewegung nach Europa zu verhindern. Seit Ausbruch des Krieges vor zweieinhalb Wochen sind nach Angaben der UN innerhalb des Irans rund 3,2 Millionen Menschen auf der Flucht. Der Osnabrücker Migrationsforscher Jochen Oltmer rechnet nach Angaben des Evangelischen Pressedienstes derzeit nicht mit einer Massenbewegung aus dem Iran Richtung Westen. Dennoch müsse sich Europa auf unterschiedliche Szenarien vorbereiten, sagte der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler gegenüber dem âHandelsblattâ. Sollte es zu einer Massenflucht aus dem Iran kommen, sei Deutschland das Hauptzielland, teilte das Forschungsinstitut Rockwool Foundation in einer Studie mit. ...
