Ausgabe vom 25.03.2026 Seite 17

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Lyrische Texte bremsen die Farben Rheinenser Gerd Cosse stellt unter dem Titel „Malbuchstaben“ in den Salons von Kloster Bentlage aus RHEINE. Eine ungewöhnliche Ausstellung aus Lyrik und Bildern wurde am Wochenende im Kloster Bentlage in Rheine eröffnet. Gerd Cosse (Jahrgang 1950) stellte seine Ausstellung „Malbuchstaben“ vor, womit die Reihe „Von Nahem betrachtet“ fortgesetzt wird. Die Farbigkeit seiner sehr unterschiedlichen Werke wird rein optisch gebremst durch seine lyrischen Texte, die häufig mit den Bildern korrespondieren. Fabian Lenz, stellvertretender Bürgermeister, erinnerte daran, dass Cosse in mehrfacher Hinsicht in Rheine aktiv geworden sei. Er war langjähriger Redakteur der Münsterschen Zeitung in Rheine sowie Chronist der Stadt Rheine. „Er hat das Tunnelgeheimnis am Falkenhof in Buchform dokumentiert. Er hat viele Geschichten der Stadt und des Lebens an der Ems erforscht. 2022 erhielt er dafür den Kulturpreis der Stadt Rheine“, erinnerte Lenz. Der Leiter des Kulturraums Kloster Bentlage, Gerrit Musekamp, äußerte sich über den Auslöser für diese Ausstellung: „Gerd Cosse hat mir sein Buch Malbuchstaben gezeigt. Außerdem wollen wir schon lange kreative Köpfe um und aus Rheine mit ...