Ausgabe vom 10.04.2026 Seite 16

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Ein makaberes Vergnügen Schwarze Komödie „How to Make a Killing: Todsicheres Erbe“ in den Kinos angelaufen -dpa- RHEINE. Es geht um 28 Milliarden Dollar – ein stattliches Erbe. Doch dafür müssten zunächst all jene Cousins, Onkel und Tanten, die im Stammbaum des Clans Redfellow vor Beckett stehen, das Zeitliche segnen. Warum auf das Ableben der anderen warten, wenn man dem Schicksal ein wenig nachhelfen kann? „How to make a Killing: Todsicheres Erbe“ ist der zweite Langfilm von John Patton Ford und stellt Becket Redfellow (Glen Powell) in den Mittelpunkt. Der junge Mann verfügt über alles, was man für einen Aufstieg braucht: Witz, Stil, Bildung und Charme. Nur das Vermögen, das ihm nach eigener Überzeugung eigentlich zusteht, bleibt ihm verwehrt. Die Geschichte wird aus der Perspektive des Protagonisten erzählt, der bereits im Todestrakt sitzt – ein Ausgangspunkt, der von Beginn an klarmacht, wohin die Reise führt. Seine Mutter Mary, einst Erbin des gewaltigen Redfellow-Imperiums, wurde bei Beckets Geburt von der einflussreichen Familie verstoßen, weil sie sich weigerte, das Kind eines wenig erfolgreichen Musikers abzutreiben. Sie zog ihn allein in einfachen Verhältnissen groß und starb früh. So ...