Ausgabe vom 23.04.2026 Seite 25

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„Ohne diese Düngung geht es nicht“ WETTRINGEN. Die Vegetationsperiode hat begonnen. Auf den Feldern gilt es deshalb für die Landwirtschaft, die nächste Aussaat sowie einen möglichst ordentlichen Ernte-Ertrag vorzubereiten. Und bis vor wenigen Jahren war dies olfaktorisch (also den Geruchssinn betreffend) deutlicher wahrzunehmen. Weniger fachmännisch ausgedrückt: Es hat durchaus einmal streng gerochen am Feldrand und im Wind, wenn der organische Flüssigdünger Gülle ausgebracht wurde. Doch dank neuer gesetzlicher Vorgaben und Techniken hält sich die Geruchsbelästigung heutzutage in Grenzen. Der Nutzen der Gülle für die Landwirte etwa in Wettringen bleibt dagegen unverändert. „Ohne diese Düngung geht es nicht und das wäre auch nicht im Sinne der fachlichen Praxis“, weiß Benedikt Ewering (37), Vorstandsmitglied im Landwirtschaftlichen Ortsverein (LOV). Auf der Ackerfläche seines Hofes nahe des Max-Clemens-Kanals, die an diesem Morgen mit Rindergülle gedüngt wird, soll in ein paar Wochen Mais gelegt werden. Aktuell wächst hier die Zwischenfrucht Grünroggen, die selbst als Gründünger die Bodenfruchtbarkeit verbessert und dazu dient, verbliebene Nährstoffe aufzunehmen. Ein fünf Meter ...