Ausgabe vom 27.05.2026 Seite 15

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Stadt soll 50.000 Euro Schadenersatz zahlen Totalschaden nach Hochwasser in Unterführung: Fahrer klagt RHEINE. Als das Wasser stieg, hatten Maurice Kleffner und sein Arbeitskollege auf dem Beifahrersitz Angst um ihr Leben. Mit großer Kraftanstrengung öffneten sie die Türen des silbernen Audi A4 Kombi, der in der Unterführung der Berbomstiege an einem Gully-Loch steckengeblieben war. „Raus hier!“ Das Regenwasser schoss in den Wagen, die beiden jungen Männer schwammen durch die Dunkelheit in Sicherheit. Das Auto lief voll: Totalschaden. Seine Versicherung will nicht zahlen. Die will der 25-Jährige nun verklagen – und die Stadt Rheine, die ihm 50.000 Euro Schadenersatz zahlen soll. Seine Argumentation – und die seines Anwalts Manfred Laumann – gegen die Stadt Rheine: Die „Überflutungsampel“ an der Berbomstiege war an diesem Tag ausgefallen. Hätte sie funktioniert, hätte sie per Rotlicht vor dem sich ansammelnden Hochwasser gewarnt, wäre Kleffner nicht in die Unterführung eingefahren. Ohne die Ampel sei die Gefahr für ihn nicht einschätzbar gewesen. Die Stadtverwaltung Rheine hat den Vorgang „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ der „GVV-Kommunalversicherung“ gemeldet. „Eine ...