Ausgabe vom 27.06.2026 Seite 26

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200 Jahre Gemeinschaft und Freude Die Geschichte des Schützenvereins Sutrum-Harum: von Strafen beim Wurstaufholen zu eingeölten Vögeln NEUENKIRCHEN. Wenn ein Verein auf 200 Jahre Geschichte zurückblicken kann, erzählt dieser Fakt allein weit mehr als es die Auflistung von Daten und Namen könnten. Er erzählt von Generationen von Menschen, die Zusammenhalt, Brauchtum und Lebensfreude gepflegt haben und dies bis heute tun. Nun kann auch der Schützenverein Sutrum-Harum von einer solchen Reise voller Gemeinschaft und Tradition erzählen. Ein Rückblick durch die vergangenen Jahrhunderte: Im 19. Jahrhundert war das Münsterland stark landwirtschaftlich geprägt. Die preußische Gemeinheitsteilung von 1821 brachte wirtschaftliche Veränderungen und mehr Eigenständigkeit für viele Bauern. In dieser Zeit entstand auch der Wunsch nach stärkerem gesellschaftlichem Zusammenhalt. Rund 20 Männer gründeten deshalb im Mai 1826 im Gasthaus Lacombe den Schützenverein Sutrum-Harum. Als treibende Kraft gilt Bernard Hermann Keuhs. An ihn erinnert bis heute die Hermann-Keuhs-Straße im Neubaugebiet, benannt nach einem Mann, der sich um das Schützenwesen in Sutrum-Harum besonders verdient gemacht hat. Das erste bekannte Schützenfest des ...