Ausgabe vom 11.10.2007 Seite 4

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Bad Laer Beelen Bissendorf Emsdetten Münster Roxel Osnabrück Rees Schöppingen Seim Stadtlohn Telqte Wesel goe Düsseldorf. Richter und Staatsanwälte in NRW wehren sich gegen die zunehmende Fließbandarbeit in Gerichten. Verfahren dauerten immer länger, weil selbst nach Landesangaben 500 Richter und 200 Staatsanwälte fehlten, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Richterbundes NRW, Christian Friehoff. Trotzdem will NRW bald 1000 der 32 000 Stellen in der Justiz streichen. Mit einer Protestveranstaltung wollen sich die landesweit 3600 Richter und Staatsanwälte heute in Düsseldorf gegen weitere Einschnitte wehren. Für den Chef des Richterbundes, Jens Gnisa, ist die Justiz aufgrund langjähriger Auszehrungspolitik am Ende der Kräfte . Statt wie geplant 80 Stellen für Richter und Staatsanwälte zu kürzen, müsse NRW 500 Richter und 200 Staatsanwälte einstellen. Konsequenzen