Ausgabe vom 24.02.2023 Seite 1

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KommentarKeine Titelangabe xxxx 1500 Nachweise für ?ewige Chemikalien? PFAS: Experten sehen Gefahr, EU will Verbot (dpa/sb). Eine Belastung mit den ?ewigen Chemikalien? PFAS lässt sich offenbar an mehr Orten nachweisen als bislang bekannt. Das ist das Ergebnis einer Recherche deutscher und internationaler Medien. Demnach gebe es an mehr als 1500 Orten Nachweise. Die von der Industrie genutzten PFAS-Substanzen werden intensiv diskutiert. Sie können laut Experten gefährlich für Umwelt und Gesundheit sein. ?Was wir sehen, ist vermutlich die Spitze des Eisberges?, meint Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, zu den Nachweisen.Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften ? die Stoffe sind unter anderem sehr stabil und öl- wie auch wasserabweisend ? werden die Chemikalien breit verwendet. Sie finden sich deshalb in Alltagsgegenständen wie Anoraks, Pfannen und Kosmetik, sind aber auch Teil von Industrieprozessen und technischen Anwendungen. Laut einem Vorstoß in der EU sollen die PFAS weitgehend verboten werden. Im März will die EU-Chemikalienagentur prüfen, ob Verbote mit EU-Recht vereinbar sind. Letztlich entscheiden die EU-Kommission und die EU-Staaten über mögliche Beschränkungen. Dies könnte 2025 geschehen.Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) wirbt ...