Ausgabe vom 04.06.2024 Seite 13

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Region Rheine braucht mehr Wasser Fortschreibung des Wasserversorgungskonzepts / Entnahme aus Dortmund-Ems-Kanal in Vorbereitung RHEINE. Der Wasserbedarf im Versorgungsgebiet Rheine wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Zu diesem Schluss kommen die Stadt Rheine sowie die Energie- und Wasserversorgung Rheine (EWR), ein Tochterunternehmen der Stadtwerke, in einer Prognose zur Versorgung mit Trink- und Betriebswasser. Sie ist Bestandteil der Fortschreibung des Wasserversorgungskonzepts, das der Rat der Stadt vor wenigen Wochen einstimmig beschlossen hat. Die künftige Sicherstellung der Wasserversorgung ist dabei nur mit viel Aufwand möglich.Weil künftig weniger Niederschlag erwartet wird und die Mehrmenge nicht durch originäres Grundwasser gedeckt werden kann, sollen die Entnahmerechte aus Gewässern erhöht werden. Der Klimawandel aber habe auch zur Folge, dass häufig für einen längeren Zeitraum die Entnahme aus dem Hemelter Bach und Frischhofsbach eingestellt werden muss. Die Mehrmenge soll durch eine Wasserentnahme aus dem Dortmund-Ems-Kanal (DEK) sichergestellt werden. Wie unser Medienhaus bereits mehrfach berichtete, laufen die Bauarbeiten zur Errichtung eines Entnahmebauwerks und eines Pumpwerks am DEK in Rodde. Die entsprechenden Entnahmerechte habe sich die ...