Ausgabe vom 08.06.2024 Seite 19

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Trialog bei Religionen funktioniert Rheinenserin beim Katholikentag in Erfurt RHEINE. Menora, Sichel und Kreuz, die Symbole des Judentums, des Islams und des Christentums, vereinen sich in dem Logo der ?Drei-Religionen-Schule Johannisgrundschule? in Osnabrück. Sie ist die einzige in Deutschland, die in den drei Glaubensrichtungen ?Schule macht? und besteht seit zwölf Jahren. Aus diesem Grunde wirkte die Grundschullehrerin Eva Katharina Gruber, geborene Papendorf aus Rheine, an dem 103. Katholikentag in Erfurt am vergangenen Wochenende auf Einladung des ?Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)? an einer Zukunftswerkstatt mit. Sie stellte das trialogische Konzept der Drei-Religionen-Schule aus dem Bistum Osnabrück dort vor. Träger ist die Schulstiftung des Bistums.20000 Menschen nahmen an dem Katholikentag unter dem Motto ?Zukunft hat der Mensch des Friedens? teil. Die Veranstaltung widmete sich verschiedenen gesellschaftlichen und theologischen Themengebieten. Der Bereich ?Politik, Religion, Lebenswelten? war in drei Blöcke zur Dialogarbeit aufgeteilt: ?Christlich-islamischer, christlich-jüdischer und interreligiöser Dialog?. Nach ihrem Vortrag über den christlich-islamischen Dialog sprach Gruber an runden Tischen mit 80 bis 100 Teilnehmern ihrer Werkstatt über ...