Ausgabe vom 08.06.2024 Seite 20

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Noch sind einige Spuren zu finden Geschichtswerkstatt Hauenhorst-Catenhorn: Erinnerungen an den Wehrdienst in der Kaserne Gellendorf RHEINE. Das Filmprojekt zur Geschichte des militärischen Standortes Rheine mit Zeitzeugen geht weiter: Robert Winnemöller, Hubertus Soppa sowie Gernot Keil erzählten beim jüngsten Drehtermin von ihrer Dienstzeit in der Kaserne Gellendorf. Bei der Nachschubeinheit waren zu Hauptzeiten 1300 Personen im militärischen Dienst. Dazu kamen ein Bestand von etwa 800 Fahrzeugen und zahlreiche Zivilangestellte. Von der Geschichtswerkstatt Hauenhorst und dem ?Metropoli ? Kino für kleine Leute?, wurde filmisch ein Stück Zeitgeschichte festgehalten, das die Verbundenheit zwischen Militär und Zivilbevölkerung dokumentiert. An den Kameras arbeiteten Heinz Schulte, Jan Niehuesbernd sowie Andreas Galle. Die Interviews führte der Bundeswehrchronist und Traditionsbeauftragte Jürgen Dreifke.Robert Winnemöller, der in den frühen sechziger Jahren in Gellendorf als Kradmelder diente, erinnerte sich an seine Dienstzeit. Er berichtete von den vielen unterschiedlichen Charakteren und den prägenden Begegnungen mit Kameraden aus dem Ruhrgebiet. Die damaligen Vorgesetzten, die noch den Krieg erlebt hatten, prägten mit ihrer harten, aber umgänglichen Art die ...