Ausgabe vom 20.09.2025 Seite 39

Suchbegriffe 20.09.2025    39


Bessere Erreichbarkeit und mehr Wohnraum IHK Nord Westfalen zur Mobilität von Auszubildenden Die Auszubildenden im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region nehmen zum Teil weite Strecken in Kauf, um zu ihrem Ausbildungsbetrieb zu gelangen. Dies zeigen Daten des statistischen Landesamtes IT.NRW, die die IHK Nord Westfalen ausgewertet hat. Rund zwei Drittel (68 Prozent) der Auszubildenden in IHK-Berufen lebten 2024 aber zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in dem Kreis oder in der kreisfreien Stadt, in der die Ausbildung erfolgt. Ein Drittel pendelte also über die Kreis- oder Stadtgrenze hinaus. Allerdings ist die Mobilität der Auszubildenden regional sehr unterschiedlich. In Münster zum Beispiel sind nur knapp 42 Prozent der Ausbildungsplätze von jungen Menschen besetzt, die bei Vertragsabschluss hier lebten, während die Mehrheit aus umliegenden Kreisen wie Steinfurt, Warendorf und Coesfeld kommt. 87 der insgesamt 3891 Auszubildenden in IHK-Berufen pendeln sogar aus Hamm nach Münster. „Die Entfernung zwischen Ausbildungsplätzen und ihrem Wohnort stellt junge Auszubildende vor die Herausforderung, entweder zu pendeln oder am Ausbildungsort eine bezahlbare Wohnung finden zu müssen“, erklärt Carsten Taudt, Geschäftsbereichsleiter ...