Ausgabe vom 24.09.2025 Seite 15

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Stadt schlägt Steuererhöhungen vor Haushalt im „schwierigen Spagat“: 2026 fehlen 14,4 Millionen Euro, Haushaltssicherung wird aber vermieden RHEINE. Die finanzielle Lage der Stadt Rheine bleibt weiterhin sehr angespannt. Bürgermeister Peter Lüttmann und Kämmerer Mathias Krümpel verkündeten bei der Einbringung des Haushaltsplans – in der Ratssitzung am Dienstagabend – für das Jahr 2026 ein Minus von etwa 14,4 Millionen Euro. Das würde zumindest einen fiktiv ausgeglichenen Haushalt und die Vermeidung der Haushaltssicherung bedeuten. Aber diese Rechnung geht nach ihrer Ansicht nur mit Steuererhöhungen auf – wie schon länger erwartet und bereits im Vorjahr angekündigt. Vorgeschlagen ist nun eine Anhebung der Grundsteuer B (für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude) von 760 v.H. auf 890 v.H. und eine Steigerung bei der Gewerbesteuer von 430 v.H. auf 490 v.H., die aus Sicht der Verwaltung notwendig und unumgänglich sind. Die Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) bleibt bei 481 v.H. und wird nicht angefasst. „Wir stehen vor der größten finanziellen Herausforderung seit vielen Jahren“, sagte Bürgermeister Peter Lüttmann in seiner Haushaltsrede. „Vor uns ...