Ausgabe vom 24.09.2025 Seite 26

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Ingrid Noll findet Jugend-Slang „strange“ Krimi-Autorin Ingrid Noll (89, „Die Apothekerin“) interessiert sich für die Sprache der Jugend. „Gerade habe ich von meiner Enkelin erfahren, dass der beste Freund der Bestie ist. Ich höre dann mit Interesse zu, finde es allerdings etwas strange, wenn zum Beispiel gesagt wird: Bin gleich ready“, sagte Noll und fügte hinzu: „Es gab auch in meiner Jugend schon Anglizismen – so sagte man scherzend: Das ist doch nicht die Possibility! Außerdem verwendete man damals etwa das Modewort lässig, wenn man etwas toll fand. Ihre Mutter, Jahrgang 1901, habe dagegen zur Belustigung der Enkel alles „wahnsinnig schön“, „schrecklich gut“ und „furchtbar lieb“ gefunden, sagte die Schriftstellerin. Auch in ihrem gerade erschienenen Roman „Nachteule“ (Diogenes Verlag) hat sie viele aktuelle Vokabeln verwendet.dpaWirklich alles nur Fiktion? Woody Allens erster Roman mit vielen Parallelen zum Leben des Regisseurs London/New York. In Asher Baums Leben scheint sich eine Baustelle an die andere zu reihen. Für seine Werke bekommt der jüdische Journalist, der Romanautor und Dramatiker geworden ist, nur mehr mäßige Kritiken. Und auch in seiner dritten Ehe ...