Ausgabe vom 12.11.2025 Seite 22

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Musik macht Sport zum Erlebnis Reichlich Glücksgefühle Einen Marathon durchzuhalten, ist schwer. Denn der Lauf geht über eine Strecke von etwas mehr als 42 Kilometer. Zum ersten Mal durften die Läuferinnen und Läufer dieses Jahr beim Berlin-Marathon über Kopfhörer Musik hören. Denn Musik hilft vielen Sportlerinnen und Sportlern. Eckart Altenmüller erforscht, was Musik mit unserem Körper macht. „Musik aktiviert nicht nur das Hörsystem mit den vielen Millionen Nervenzellen, die mit Hören zu tun haben. Sie sorgt auch dafür, dass wir vor unserem inneren Auge die Musikinstrumente sehen, die wir hören“, erklärt er. Das Gehirn mache die ganze Zeit Vorhersagen, wie die Harmonie und der Rhythmus sich entwickeln. Musik aktiviert also das Gehirn. Beim Sport kann das hilfreich sein. „Zum einen kann rhythmische Musik unsere Bewegungen strukturieren und beschleunigen“, sagt der Experte. Deshalb hören viele Menschen beim Lauftraining schnellere Rhythmen, um ihre Laufleistung zu verbessern. „Rhythmisch betonte Musik gibt uns Energie. Sie gibt uns Kraft. Sie beeinflusst das sogenannte autonome Nervensystem“, erklärt der Forscher. Über das haben wir sonst keine Kontrolle. Und: „Sie kann auch den Herzschlag ...