Ausgabe vom 07.01.2026 Seite 4

Suchbegriffe 07.01.2026    4


Der Vizekönig von Venezuela Donald Trump überträgt seinem Außenminister Marco Rubio die Aufgabe, das südamerikanische Land auf Kurs zu bringen Washington. Marco Rubio (54) nimmt in Venezuela eine neue Rolle an. Der US-Außenminister wird nach dem Sturz Nicolás Maduros so etwas wie Donald Trumps virtueller Statthalter. Der Sohn kubanischer Einwanderer spricht fließend Spanisch, kennt sich in Lateinamerika aus und hat eine Mission. Marco Rubio will den Kontinent seit seiner Zeit als republikanischer Senator aus Florida von der Geißel des Kommunismus befreien. Besonders im Visier hatte er Venezuelas Staatschef Maduro, der mit seinem Öl linke Regime in der Hemisphäre stabilisierte. Der ehemalige Neokonservative setzte darauf, dass die Dominos reihenweise fallen, sobald der erste Stein in Caracas kippt. Entsprechend aktiv engagierte sich Rubio in den vergangenen Monaten hinter den Kulissen für die Kommandoaktion gegen den starken Mann in Venezuela; unterstützt von CIA-Direktor John Ratcliffe und Trumps rechter Hand Stephen Miller. Mehrere hochrangige Mitarbeiter des Weißen Hauses bestätigten gegenüber der Washington Post, dass der Außenminister die treibende Kraft hinter dem Coup vom Wochenende war und nun Trumps Beauftragter für ...