Ausgabe vom 23.01.2026 Seite 24

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Zu wenig Platz und hohe Kosten Wie steht es um die Tafel in Ochtrup? Die Verantwortlichen berichten aus dem Alltag OCHTRUP. Inflation und erhöhte Lebenshaltungskosten beschäftigten im vergangenen Jahr viele Menschen in Deutschland. Wenn das Geld nicht einmal für das Nötigste reicht, können gemeinnützige Organisationen wie die Tafel Abhilfe schaffen. In Ochtrup engagieren sich Harry und Ingeborg Ehmke bereits seit 18 beziehungsweise zehn Jahren bei der Tafel. Gemeinsam mit 21 anderen Ehrenamtlichen beschaffen sie jede Woche Lebensmittel, sortieren diese und geben sie an Bedürftige aus. Lebensmittel erhalten sie von Discountern, Feinkostläden und Bäckereien der Region. Mehrmals pro Woche fahren die zwei Lieferfahrzeuge die Läden ab. Privatspenden seien selten und auch weniger geworden über die vergangenen Jahre. „Die Leute spenden eher punktuell bei Aktionen wie in der Kirchengemeinde zu Erntedank oder St. Martin“, erklärt Ingeborg Ehmke. Das Angebot ist saisonabhängig. Im Winter kommt – überraschenderweise – viel Obst und Gemüse rein. Vor Kurzem mangelte es an einem beliebten Grundnahrungsmittel: Kartoffeln. Sehr zum Leid der Kunden: „Alle wollten Kartoffeln haben“, erinnert sich Ingeborg Ehmke. Manchmal ...