Ausgabe vom 23.01.2026 Seite 25
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Weniger Leute beziehen Bürgergeld Sozialamtsleiter berichtet über aktuelle Entwicklungen: Zuweisungen von Flüchtlingen rückläufig WETTRINGEN. In der Gemeinde beziehen zum Jahresanfang 2026 deutlich weniger Menschen die âGrundsicherung für Arbeitssuchendeâ, besser als Bürgergeld bekannt. Darüber informierte Sozialamtsleiter Patrick Wensing die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend. Gab es zum 1. Januar 2025 noch 219 sogenannte Bedarfsgemeinschaften oder auch Leistungsfälle, also Menschen, die Bürgergeld in Wettringen bezogen, ist die Zahl zuletzt um rund 30 Prozent auf 157 Personen gesunken, vor allem aufgrund von Wegzügen oder weil die Personen, etwa Asylbewerber, wie Wensing erklärte, eine Arbeit aufgenommen haben. Die Bürgergeld-Leistungen nach dem SGB II (Sozialgesetzbuch) werden vom Bund finanziert, betragen im Regelsatz für Alleinstehende als Beispiel 563 Euro, allerdings gehen die Kosten der Unterkünfte teils zulasten der Kommunen wie Wettringen. âDeswegen ist es jetzt interessant für die Städte und Gemeinden, dass die Regierung schärfere Regeln für Arbeitsverweigerer umsetzt, die einfach härter rangehen, mit mehr Konsequenzen für die Hilfebedürftigenâ, betonte der ...
