Ausgabe vom 26.01.2026 Seite 13

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Eine Chance auf einen Dorfplatz Die Stadt Rheine ist in Verhandlungen mit der Kirche über das Grundstück des alten Lamberti-Hauses RHEINE. Alle sechs Dörfer brachte der vergangene Dorfabend einen Schritt nach vorne (unser Medienhaus berichtete). Besonders interessant wurde es aber für die Anwohnerinnen und Anwohner aus Altenrheine. Für die hatte Matthias van Wüllen, Leiter der Stadtplanung in Rheine, gute Nachrichten: Die Stadt befindet sich derzeit in Verhandlungen mit der katholischen Kirche über die Fläche am Lambertihaus, darauf könnte der gewünschte Dorfplatz entstehen. Solange das Grundstück zur St. Antonius-Gemeinde und damit zum Bistum Münster gehört, könne die Stadt Rheine nicht planerisch tätig werden. „Wir können das Grundstück auch nicht einfach kaufen“, sagt van Wüllen. Das liege zum einen daran, dass der Haushalt sowieso knapp sei, zum anderen gilt die Fläche offiziell als Bauland. Werde sie nun von der Stadt gekauft und dort entsteht ein Dorfplatz, so wäre das nicht wirtschaftlich. Daher der Vorschlag der Stadt: ein Tausch der kirchlichen Fläche gegen eine aus dem städtischen Besitz. Welche genau, das stehe noch nicht fest. „Momentan sind wir noch in den Verhandlungen“, stellt ...