Ausgabe vom 30.01.2026 Seite 17

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„Wir sehen schreckliche Bilder“ Rheines portugiesische Partnerstadt Leiria stark von Orkantief getroffen / vier Menschen verstorben RHEINE/LEIRIA. Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h, umgestürzte Bäume, wegfliegende Gebäudeteile, blockierte Straßen und Hunderttausende ohne Strom und Wasser – die portugiesische Atlantikküste wurde Mittwoch vom Orkantief „Kristin“ getroffen. Besonders heftig traf es Rheines Partnerstadt Leiria. Dort hat das Unwetter schwerste Schäden verursacht. Bislang sind vier Menschen durch den Sturm ums Leben gekommen. „Der Sturm hat eine tiefe Spur der Zerstörung hinterlassen. Wir haben den Katastrophenalarm ausgelöst“, sagte Leirias Bürgermeister Goncalo Lopes. „Die durch Sturm Kristin verursachten Schäden sind unermesslich, und der Wiederaufbau könnte ein Jahr dauern. Es ist unmöglich, die Auswirkungen auf das Leben der Menschen vorherzusagen“, sagte der Bürgermeister. „Wir sehen schreckliche Bilder von Kirchen ohne Dächer, Sporthallen ohne Überdachung, viele Häuser ohne Dachziegel, völlig zerstörte Häuser und Autos, umgestürzte Kräne. Es ist ein Szenario nach einer Katastrophe, sehr ähnlich dem, was wir sonst im Fernsehen ...