Ausgabe vom 30.01.2026 Seite 18

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Heimatgeschichte lebendig erzählt Heimatnachmittag im voll besetzten Pfarrheim / Margret Möller-Waltermann unterhielt mit Anekdoten RHEINE-RODDE. Für den traditionellen Heimatnachmittag im Januar hatten sich im Vorfeld über 50 Heimatfreunde angemeldet, sodass der Pfarrsaal von St. Josef Rodde am vergangenen Sonntag voll besetzt war. Nach der Begrüßung durch das Vorstandsteam vom Heimatverein gab es Kaffee und Kuchen. Eine große Auswahl an Kuchen, Torten, Stuten und Schnittchen, alles gespendet von Mitgliedern des Heimatvereins, ließ keine Wünsche offen. Für gute Unterhaltung sorgte Margret Möller-Waltermann aus Altenrheine, auch als Stadtführerin in Rheine tätig. Sie hatte sich einige Gedanken zur Geschichte von Rodde, erstmals als Rotha im neunten Jahrhundert erwähnt, sowie zu seinen Bürgerinnen und Bürgern gemacht. Berühmtester Bürger Roddes ist der Barockbildhauer Meiering. Schon 1798 wurde eine Schule gegründet und etwa 100 Jahre später die Kirche, noch ohne Turm, geweiht. Mit Bahnhof, Schmied, Bäcker, Lebensmittelläden und Postamt gab es vielerlei Dinge für den täglichen Bedarf, sofern man sie nicht selber auf dem Bauernhof erzeugte. Man konnte stolz auf die kontinuierliche Entwicklung Roddes sein. ...