Ausgabe vom 02.02.2026 Seite 4

Suchbegriffe 02.02.2026    4


Mehr Ärger landet bei Schlichtern Pakete weg und das Internet lahm − Bundesnetzagentur zieht Bilanz bonn Aus Ärger über verloren gegangene Pakete oder klappriges Internet wenden sich immer mehr Bundesbürger an eine Aufsichtsbehörde, damit diese schlichtend eingreift. Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, gingen im vergangenen Jahr 4805 Anträge auf Schlichtung im Bereich Postdienste ein. Das war den Angaben zufolge etwa ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor, als es 3821 Anträge gewesen waren. Nur ein Teil davon wurde als zulässig gewertet. Schon 2024 hatte es einen deutlichen Anstieg der Anträge von Verbrauchern gegeben. Bei der separaten Schlichtungsstelle Telekommunikation gingen 2025 ebenfalls deutlich mehr Schlichtungsanträge ein. In drei Vierteln der Fälle der Post-Schlichtungsstelle geht es um Beanstandungen bei der Paketzustellung, beim Rest um Päckchen, Einschreiben, Briefe und anderes. Meistens wird über verloren gegangene Sendungen gestritten, in einem Fünftel der Anträge geht es um Beschädigungen. Schlichtungen können beantragt werden, wenn man Streit mit einer Firma hat und nicht weiterkommt. Die Einflussmöglichkeit der Bundesnetzagentur ist aber begrenzt, sie agiert nur als Schlichter – häufig verlaufen ...