Ausgabe vom 05.02.2026 Seite 19

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Kalkwerk strebt Erweiterung an Lange Abbau-Geschichte am Waldhügel soll fortgesetzt werden / Besuch von MdB Jens Spahn RHEINE. Das Lhoist-Kalkwerk am Waldhügel strebt perspektivisch eine Erweiterung des Abbaugebietes an, um seine Zukunft zu sichern. Denn die aktuell genehmigten Vorräte des Steinbruchs reichen nur noch für wenige Jahre aus. Details zum langwierigen Genehmigungsverfahren und ein Einblick in die fast 100-jährige Geschichte des Unternehmens waren Schwerpunkte eines Besuchs von CDU-Bundespolitiker Jens Spahn. Dabei erfuhr er auch, dass die Kalkvorkommen am Waldhügel noch 100 weitere Jahre Abbau ermöglichen würden. 1928 gründete die Familie Middel das Kalkwerk und verkaufte es nach zwei Generationen 1989 an die Wülfrather Firmengruppe, ein Teil der Rheinkalk GmbH, die seit 1999 der Lhoist-Gruppe (Hauptsitz bei Brüssel, Belgien) gehört. Mit zwölf Mitarbeitern ist das Werk in Rheine das kleinste – aber mit einer Abbauleistung von rund 120.000 Tonnen Kalkstein pro Jahr ein konstanter Zulieferer für verschiedene Industrien (siehe Infobox). „Ohne Kalk gibt es keinen Stahl“, sagte Alexia Spieler (Vorsitzende der Geschäftsführung) in ihrem Kurzporträt. „Aber keiner redet über Kalk.“ Die knappe ...