Ausgabe vom 23.02.2026 Seite 9

Suchbegriffe 23.02.2026    9


Der Letzte geht aufs Haus Eiscafé Dolomiti Das olympische Licht ist aus, wir fahr’n nach Haus. Was bleibt von Milano-Cortina 2026? Was nehmen wir mit aus den Dolomiten? Lebensmittel – die Rücksitze im Dienstwagen sind umgeklappt. Denn dieses herrliche Fleckchen Erde hat eine italo-altösterreichische Crossover-Küche. Und die braucht Platz. Sie lässt sich dreiteilen in eine Knödel-, eine Nockerl- und eine Nudelregion. In Südtirol, auch im ladinischen Teil, dominieren die Knödel. Im Trentino sind die Nockerln zu Hause, unter anderem die spinatgrünen Strangolapreti – nein, man weiß nicht, warum sie Priesterwürger heißen. Im Ampezzaner Tal kommen bevorzugt Nudeln auf den Tisch oder die ravioliähnlichen Schlutzkrapfen, auch Schlutzer beziehungsweise mezzelune oder casunziel genannt. Beliebt ist auch Polenta, der Maisbrei. Auf dem Heimweg nicht fehlen darf natürlich Speck – was hier etwas anderes bedeutet als zu Hause. Südtiroler Speck ist im Wesentlichen vom Fett befreiter Hinterschinken vom Schwein und sehr zart. Attenzione: Nur Südtiroler Bauernspeck stammt garantiert von Schweinen aus Südtirol. Schade, dass das Blech weltbester Apfelstrudel (Mürbeteig! Pinienkerne!) aus dem Hotel Baur am See nicht mehr ins ...