Ausgabe vom 16.03.2026 Seite 1

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Wolfsabschüsse: NRW ringt um eine Lösung Rückkehr des Raubtiers, Herdenschutz und Sicherheit: Land arbeitet an „Gesamtkonzept“ Düsseldorf/Minden. Nach der geplanten Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht in Deutschland will die NRW-Landesregierung nach eigenem Bekunden „noch in dieser Legislaturperiode“, also bis zum kommenden Frühjahr, das Landesjagdgesetz anpassen. „Ziel für die Landesregierung ist ein Gesamtkonzept Wolf“, sagte ein Sprecher der dafür nun zuständigen Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU). Dieses solle „dem Willen des Gesetzgebers und der Situation in Nordrhein-Westfalen“ Rechnung tragen und „eine tragfähige Balance zwischen der Rückkehr des Wolfs, dem Herdenschutz sowie der öffentlichen Sicherheit“ darstellen, „flankierend zu bereits bestehenden Maßnahmen des Herdenschutzes“. Der Bundestag hatte Anfang März beschlossen, dass der Wolf zur grundsätzlich jagdbaren Tierart werden soll. Der Bundesrat muss das Gesetz noch absegnen, dies gilt aber als Formsache. Ob und in welchem Umfang damit in NRW tatsächlich einmal Wölfe ganz regulär erlegt werden dürfen, steht allerdings in den Sternen. „Wenn eine neue Tierart ins Jagdrecht aufgenommen wird, ...