Ausgabe vom 19.03.2026 Seite 15

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Weihrauchduft zog über den Krammarkt Sonne, milde Temperaturen und der Duft nach Weihrauch: Die Stadt war voll, als gestern wieder der traditionelle Krammarkt von 8 bis 18 Uhr seine Stände öffnete. Natürlich gab es wieder allen gewohnten „Kram“ – von Töpfen über Messer und Scheren bis zu Kissenbezügen und Acrylpullovern. Aber immer wieder findet man auch exotische Stände – wie den hier von Harmeet Singh. Der Düsseldorfer steht seit zwei Jahren regelmäßig auf der Emsstraße und bietet seine indischen und pakistanischen Waren an: bunte Kleidung und Taschen, Schmuck, kleine Monster-Figuren, klangvolle Schlaginstrumente und Weihrauch. Der typische Kirchenduft zog von seinem Stand weit durch die Innenstadt. 500 Jahre schon gibt es den Krammarkt, dessen Name sich von „Krämer“, einem geschätzten Kaufmann, ableitet. Homering Rheiner Emsig Heute ist es wieder so weit: Der Kalender verlangt gute Laune. Denn heute ist der „Lass-uns-lachen-Tag“. Ein Datum, das uns freundlich, aber bestimmt daran erinnert, dass wir offenbar gelegentlich vergessen, wie das geht: lachen. Manchmal hat auch Emsig den Eindruck, das Lachen sei zu einer Art seltenem Rohstoff geworden, der sorgsam dosiert werden muss. Zwischen ...