Ausgabe vom 27.04.2026 Seite 8

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Die Sorge vor dem „Trump-Faktor“ Heikler Staatsbesuch für König Charles in Washington London/Washington. Noch im September wurden beim Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump im Vereinigten Königreich großer Prunk und Pomp präsentiert. Mit offenen Armen, rotem Teppich und Militärparade begrüßten König Charles III. und Premierminister Keir Starmer den Republikaner, der als großer Fan des britischen Königshauses gilt. Damals war Trump voll des Lobes über die unverbrüchliche amerikanisch-britische Beziehung, klopfte Starmer mit breitem Lächeln auf die Schulter − er „liebe“ das Vereinigte Königreich schließlich, schwärmte er vor Reportern. Nun, wenige Monate später, dreht sich der Spieß um. Ab Montag ist der britische Monarch gemeinsam mit Königin Camilla (78) zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA zu Gast − und der Ton ein ganz anderer. Insbesondere seit dem Ausbruch des Iran-Krieges, in dem Trump Großbritannien und anderen westlichen Partnern zu wenig Unterstützung vorwirft, hat sich die Beziehung des US-Präsidenten zu Großbritannien und Starmer deutlich verschlechtert. Immer wieder holte der für wenig Zurückhaltung bekannte Republikaner gegen Starmer aus, ...