Ausgabe vom 11.05.2026 Seite 2
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Magyar übernimmt Regierungsgeschäfte Budapest Mit der Wahl des politischen Senkrechtstarters Peter Magyar zum Ministerpräsidenten ist in Ungarn die 16-jährige Ãra des Rechtspopulisten Viktor Orban zu Ende gegangen. Das im April gewählte Parlament hob mit überwältigender Mehrheit den Chef der bürgerlichen Tisza-Partei ins höchste Regierungsamt. AnschlieÃend legte der 45-jährige Magyar den Amtseid ab und übernahm damit die Regierungsgeschäfte. Nicht weniger als eine Systemwende zeichnet sich in dem ostmitteleuropäischen EU-Land ab. Für Magyar stimmten 140 von 199 Abgeordneten, 54 waren gegen ihn, einer â Magyar selbst â enthielt sich der Stimme. Vier Abgeordnete nahmen nicht an der Abstimmung teil. Femizide: Hubig will Strafrecht schärfen Berlin Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will das Strafgesetzbuch mit Blick auf sogenannte Femizide und geschlechtsspezifische Tötungen nachschärfen. Im Interview mit der âBild am Sonntagâ sprach Hubig von einer âKlarstellung im Gesetzâ und sagte: âWir haben jetzt einen guten Weg gefunden, deutlich zu machen: Wer aus dieser Motivation heraus tötet, nur weil sie eine Frau ist, oder nur aus geschlechtsspezifischen Gründen tötet, der soll ...
